
Wissenswertes zum Glühwein ...
Bereits die alten Griechen hatten die Idee Wein zu würzen. Später, vor mehr als 2000 Jahren, verbreiteten die Römer die Weinkultur in ganz Europa. Weil der Wein in seiner reinen Form damals ziemlich sauer war wurde er darum oft mit Honig, Kräutern, Obst oder Gewürzen verfeinert. Der Trunk wurde dadurch nicht nur geschmacklich aufgewertet, sondern auch die Haltbarkeit des Weines ließ sich durch den Zuckergehalt des Honigs deutlich erhöhen. Das Rezept eines Glühweins wurde erstmals im Kochbuch des Apicius, eines berühmten römischen Feinschmeckers und Kochbuchautors der Antike, festgehalten. Beim antik-römischen Würzwein dem sogenannten Conditum Paradoxum wurde Honig mit etwas Wein eingekocht und mit Pfeffer, Lorbeerblättern, Safran und Datteln gewürzt.
Im späten Mittelalter wurde der mit Gewürzen verfeinerte Wein, als wahre Kostbarkeit gehandelt. Bei Festen entschied neben dem Geschmack auch die gereichte Menge des mit Gewürzen veredelten Weins über die gesellschaftliche Anerkennung des Gastgebers. Ursprünglich trank man den sogenannten Würzwein kalt. Nach einiger Zeit kam man auf die Idee den Wein heiss zu geniessen – der Glühwein war geboren! In den frühen Glühweinen wurden oft die gleichen Gewürze verwendet, die auch in den altüberlieferten Lebkuchenrezepten zu finden sind, z.B. Anis, Kardamomen, Macisblüten, Muskat, Nelken, Orangen- und Zitronenschalen, Piment, Zimt u.a.m.
Selbst gemachter Glühwein wird meist eher aus schwereren südlichen Rotweinen hergestellt. Aber auch aus leichteren Weißweinen lassen sich leckere Glühweine herstellen. Für alkoholfreien Glühwein (Kinderpunch) wird vor allem Fliederbeersaft, also der Saft des Schwarzen Holunder verwendet. Aber auch Traubensaft, Apfelsaft, Johannisbeersirup usw. sind dafür gut geeignet.
... und Wissenswertes zum Punsch
Punsch ist ein alkoholhaltiges Heißgetränk und leitet sich von dem Wort "panca" ab, das "fünf" bedeutet und sich auf die Zutaten bezieht. Die Grundvariante des Punschs besteht aus den fünf Zutaten Arrak, Zucker, Tee, Wasser und Zitrone. Der Punsch läutet seit 200 Jahren das neue Jahr ein und kommt ursprünglich aus Indien.
Im 17. oder 18. Jahrhundert haben Seeleute der britischen Ostindien-Kolonie das Getränk, das die Briten als "Punch" bezeichnen, mit nach Europa gebracht. Der Punsch soll damals das Lieblingsgetränk der Tories gewesen sein. Im 18. Jahrhundert wurde der Punsch ähnlich wie der Glühwein teilweise kalt getrunken und so gibt es auch heute noch Rezepte für kalten Punsch. Bei uns trinkt man im Sommer aber eher Bowlen anstatt des kalten Punschs.
Den traditionellen Neujahrs- beziehungsweise Silvester-Punsch, mit dem man auf das neue Jahr anstößt gibt es seit 1900. Der Brauch mit Sekt anzustoßen kam erst später in Mode. Heute ist der Punch ein Getränk der kalten Jahreszeit geblieben und erfreut sich gerade in der Advents- und Weihnachtszeit großer Beliebtheit. Wenn man Punsch zubereitet, muss man wie bei Glühwein darauf achten, dass die Flüssigkeit nicht anfängt zu kochen, sonst gehen Alkohol und Aroma verloren.
Der coole U3-Glühwein
Zutaten:
Zubereitung:
Man gibt den ordentlichen Rotwein in einen Topf, wü̈rzt mit der erlesenen U3-Glü̈hweingewürzmischung (20 g pro Liter), zuckert das Ganze nach Geschmack und erhitzt es auf knapp 80 Grad – fertig ist der coole Glühwein.
Für ein schmackhaftes Zimtaroma können noch 1-2 Zimtstangen zugefügt werden.
Wenn dann von einem Gast die Frage kommt: „Hmm, lecker, was ist da denn drin?“, kann man stolz verkü̈nden: „Die U3-Glühweingewü̈rzmischung mit Cassia, Cardamom, Nelken, Zitronenschalen!“
... und ein cooler Weihnachtspunsch – alkoholfrei!
Zutaten:
Zubereitung:
Die Zitrusfrüchte auspressen und den Saft in einem großen Topf mit schwarzem Tee und Grenadine vermischen. Die Gewürze dazugeben und mindestens eine halbe Stunde bei geringer Hitze ziehen lassen.
... oder ein Weihnachtspunsch mit Alkohol:
Zutaten:
Zubereitung:
Alle Zutaten in einem Kochtopf vermischen und auf ca. 80°C erwärmen fertig. Sehr lecker...